Suchindram, Religiöses Zentrum im Bezirk Kanyakumari, Indien.
Suchindram ist eine Kleinstadt im Bezirk Kanniyakumari mit dem Thanumalayan-Tempel als Hauptgebäude und Anziehungspunkt. Die Tempelanlage breitet sich über ein großes Areal aus und hat einen etwa 40 Meter hohen Eingangsturm, der mit aufwendigen Schnitzereien verziert ist.
Die Stadt gehörte bis 1956 zum Fürstentum Travancore, bevor sie Teil Tamilnadus wurde. Die Angliederung erfolgte während der Neuordnung der indischen Bundesstaaten nach der Unabhängigkeit.
Der Tempel ist Mittelpunkt des religiösen Lebens in der Region und zieht Besucher an, die die vielen Heiligtümer erkunden möchten. Die verschiedenen Schreine zeigen, wie unterschiedliche Gottheiten hier verehrt werden und welche Bedeutung dieser Ort für Gläubige hat.
Die Stadt ist mit Bussen vom Bahnhof Nagercoil erreichbar, der etwa sieben Kilometer entfernt liegt. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Trockenzeit, wenn das Wetter angenehm und die Straßen gut befahrbar sind.
Die Alankara-Halle enthält Steinsäulen, die beim Anschlagen musikalische Töne erzeugen und alte Bautechniken zeigen. Diese klingenden Säulen sind heute noch zu finden und demonstrieren das handwerkliche Wissen der damaligen Baumeister.
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