Songadh, Stadt im indischen Staat Gujarat
Songadh ist eine kleine Stadt im indischen Bundesstaat Gujarat, die am Fuß eines Hügels liegt und von Steinbruchgebieten umgeben ist. Die Stadt besteht aus zwei Teilen: dem älteren Junagam und dem größeren Navagam, das einen zentralen Busbahnhof besitzt.
Das Gebiet stand ursprünglich unter der Herrschaft der Bhil-Gemeinschaft, bevor die Gaekwad-Herrscher um 1719 die Kontrolle übernahmen. Sie errichteten zwischen 1728 und 1729 eine Festung auf einem hohen Hügel, um die Region zu überwachen und zu verteidigen.
Der Rokadiya-Hanuman-Tempel zieht Besucher aus den umliegenden Dörfern an und ist ein fester Bestandteil des religiösen Alltags der Stadt. Während des Hanuman Jayanti finden kleine Prozessionen statt, bei denen Gebete und Gesang durch die Straßen klingen.
Songadh liegt an der Nationalstraße 6 und ist von Surat und den umliegenden Städten per Bus erreichbar. Der Navagam-Busbahnhof ist der beste Ausgangspunkt, um sich in der Stadt zu orientieren.
Die Festung soll in sehr kurzer Zeit gebaut worden sein, was auf die Dringlichkeit der damaligen Verteidigungssituation hindeutet. Heute ist das Gelände wenig besucht, und wer den Aufstieg wagt, hat die alten Mauern oft ganz für sich allein.
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