Hazira Maqbara, Islamisches Mausoleum in Vadodara, Indien
Hazira Maqbara ist ein Mausoleum aus Sandstein in der Region Vadodara im indischen Bundesstaat Gujarat, das mit geometrischen Mustern, gewölbten Dächern und Steinreliefs verziert ist. Das Gebäude gliedert sich in mehrere Kammern, die von aufwendig bearbeiteten Wänden und Bögen umgeben sind.
Das Mausoleum wurde 1586 erbaut und diente als letzte Ruhestätte von Qutbuddin Muhammad Khan, der als Gouverneur von Gujarat unter Kaiser Akbar wirkte. Qutbuddin spielte auch eine wichtige Rolle bei der Erziehung von Prinz Salim, dem späteren Kaiser Jahangir, was seinen Einfluss am Mogulhof bezeugt.
Die Oberflächen des Bauwerks zeigen eine Verbindung aus persischen Mustern und indischer Steinmetzarbeit, die man beim Durchschreiten der Räume deutlich erkennen kann. Besonders an den Bögen und Wänden lässt sich beobachten, wie beide Traditionen ineinandergreifen.
Das Gelände ist täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang geöffnet, was ausreichend Zeit lässt, um die Architektur in Ruhe zu erkunden. Es empfiehlt sich, früh morgens zu kommen, wenn das Licht weich ist und weniger Besucher vor Ort sind.
Das Innere des Mausoleums wurde so gebaut, dass Geräusche, die an bestimmten Stellen gemacht werden, auf unerwartete Weise zurückgeworfen werden. Dieses akustische Merkmal war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer gezielten Planung durch die Baumeister.
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