Gorumara National Park, Nationalpark im Distrikt Jalpaiguri, Indien.
Gorumara ist ein Nationalpark im Distrikt Jalpaiguri im indischen Bundesstaat Westbengalen, der Flachlandwälder und offene Graslandschaften zwischen zwei großen Flusssystemen umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Baumgruppen, sumpfigen Abschnitten am Murti-Fluss und weiten Ebenen, auf denen Gräser in der Trockenzeit golden leuchten.
Das Gebiet wurde zunächst im Jahr 1949 als Wildschutzgebiet ausgewiesen, um Lebensräume für große Säugetiere zu sichern. Die Regierung Westbengalens erweiterte das Areal später erheblich und verlieh ihm 1992 den Status eines Nationalparks.
Der Name Gorumara stammt vermutlich von einem lokalen Begriff aus der Region und spiegelt die alte Verbindung zwischen Wald und Dorfgemeinschaften wider. Besucher begegnen heute dem Ergebnis jahrzehntelanger Zusammenarbeit zwischen Naturschützern und Anwohnern, die durch geführte Safaris und Aufklärungsarbeit das Gebiet gemeinsam erhalten.
Die beste Reisezeit liegt zwischen November und März, wenn die Luftfeuchtigkeit niedriger ist und Wildbeobachtungen auf den Ebenen leichter fallen. Der nächste Flughafen Bagdogra und der Bahnhof New Jalpaiguri bieten Anschluss an überregionale Verkehrsnetze, von dort führen Straßen direkt zum Parkeingang.
Hier treffen zwei unterschiedliche Ökoregionen aufeinander: die Terai-Duar-Savannengraslandschaften im Norden und die feuchten Laubwälder der unteren Gangesebene im Süden. Diese Überlappung ermöglicht das Zusammenleben von Tierarten, die sonst getrennte Lebensräume bewohnen würden, was das Gebiet zu einem besonderen Beobachtungspunkt macht.
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