Panbari Mosque, Islamisches Monument im Bezirk Dhubri, Indien
Die Panbari-Moschee ist ein islamisches Bauwerk im Dhubri-Distrikt im Westen des indischen Bundesstaates Assam, das als nationales Denkmal von Bedeutung unter Schutz steht. Sie weist drei Kuppeln und Verzierungen auf, die für den Baustil des Bengal-Sultanats typisch sind.
Die Moschee wurde im späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert unter Sultan Alauddin Husain Shah erbaut, der das Königreich Kamata besiegt hatte und seine Herrschaft in der Region festigte. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, in der das Bengal-Sultanat seinen Einfluss weit nach Osten ausdehnte.
Die Panbari-Moschee wird noch heute als Gebetsort genutzt und zieht Besucher aus verschiedenen Regionen an, die die Architektur des Bengal-Sultanats aus der Nähe betrachten möchten. Die drei Kuppeln und die verzierten Eingänge sind die auffälligsten Elemente, die einem beim Betreten des Geländes sofort ins Auge fallen.
Das Gelände liegt in der Nähe des National Highway 17 und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und die Gebetszeiten berücksichtigen, bevor sie das Innere betreten.
Das Gebäude war jahrhundertelang von dichtem Wald überwuchert und wurde erst 1928 von einem Dorfbewohner wiederentdeckt, der Feuerholz sammelte. Diese lange Zeit der Vergessenheit hat dazu beigetragen, dass viele Details des Bauwerks gut erhalten blieben.
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