Buxa Tiger Reserve, Tigerreservat im Bezirk Alipurduar, Indien
Das Buxa-Reservat ist ein Schutzgebiet für Tiger, das sich über verschiedene Höhenlagen erstreckt und diverse Landschaften umfasst. Die Fläche reicht von ebenen Regionen bis zu Berggebieten an der Himalaja-Grenze und bietet unterschiedliche Lebensräume.
Das Reservat wurde in den 1980er Jahren gegründet und später erweitert, bevor es seinen Status als Schutzgebiet formalisierte. Diese Entwicklung prägte die Naturschutzgeschichte der Region.
Im Reservat steht ein Shiva-Tempel, den die lokale Bevölkerung als heilig verehrt. Die Dukpa, eine alte Volksgruppe der Buxa-Hügel, leiten ihren Namen von drukpa ab, „Menschen aus dem Land des Donnerdrachens“, und waren überwiegend Anhänger des Mahayana-Buddhismus; einige sind seither zum Christentum übergetreten. Zum Reservat gehört auch das Fort Buxa, das die Briten während der Unabhängigkeitsbewegung als Haftlager und später als Flüchtlingslager für Tibeter und Bangladescher nutzten.
Das Reservat ist von der nächsten Bahnstation oder vom nächsten größeren Flughafen aus erreichbar und bietet Besuchern verschiedene Anreisemöglichkeiten. Es ist hilfreich, die beste Anfahrtsroute je nach Startpunkt zu planen.
Im Februar 2018 wurden erstmals sowohl einfarbige als auch gefleckte Asiatische Goldkatzen im Reservat nachgewiesen. Eine Erhebung zwischen Mai 2000 und Juli 2001 ergab 284 Vogelarten, und 2006 wurden zwei neue Froscharten entdeckt. Das Reservat beherbergt zudem 65 Fischarten, die höchste Zahl in Nordbengalen.
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