Aurangabad-Höhlen, Buddhistische Höhlen im Bezirk Sambhajinagar, Indien.
Die Höhlenanlage umfasst zwölf verschiedene Kammern, die in Basaltgestein gemeißelt sind und komplizierte Steinplastiken sowie detaillierte architektonische Elemente aufweisen. Die Räume zeigen unterschiedliche Größen und Funktionen, von einfachen Wohnbereichen bis zu aufwendigeren Versammlungsorten.
Die Anlage entstand zwischen dem 2. und 6. Jahrhundert nach Christus, als buddhistische Mönche Meditationsräume und Wohnquartiere in das Gestein gruben. Diese Periode markierte die Ausbreitung des Buddhismus im Westen Indiens und hinterließ bedeutende Spuren in der Region.
Die Wände zeigen Schnitzereien, die buddhistische Lehren darstellen, wobei Höhle Nummer drei einen großen Versammlungssaal mit einer Stupa enthält, der für religiöse Zeremonien genutzt wurde. Diese Räume spiegeln wider, wie buddhistische Mönche ihren Glauben in Stein festgehalten haben.
Die Anlage liegt in der Nähe von Hauptverkehrsstrecken und kann das ganze Jahr über besucht werden, ohne dass lange Anfahrten erforderlich sind. Erkundigen Sie sich vor dem Besuch nach lokalen Reiseführern, da diese die Geschichte der einzelnen Räume verständlicher machen.
Archäologische Forschungen haben antike Inschriften in den Höhlen entdeckt, die Aufschluss über das soziale und religiöse Leben früher buddhistischer Gemeinschaften geben. Diese Texte bieten seltene Einblicke in den Alltag der Mönche, die dort lebten und beteten.
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