Chopta, Bergdorf in Uttarakhand, Indien
Chopta ist eine Gebirgssiedlung auf 2680 Metern Höhe im Wildschutzgebiet Kedarnath, mit Blick auf die Gipfel Trishul und Nanda Devi. Eine unbefestigte Straße verbindet die wenigen Holzhäuser und Gästehütten, die zwischen Rhododendronwäldern und Almwiesen liegen.
Die Ansiedlung entstand als Rastplatz für Pilger auf dem Weg zum Tungnath-Tempel, der zu den fünf Panch-Kedar-Heiligtümern zählt. In den letzten Jahrzehnten wuchs die Zahl einfacher Unterkünfte, um Wanderer und Trekkingreisende zu versorgen.
Die Bezeichnung Chopta stammt aus dem Kumaoni und bedeutet so viel wie Grasland, eine Anspielung auf die weiten Wiesen der Umgebung. Hirten treiben ihre Schafherden im Sommer zu diesen Flächen und errichten einfache Hütten für die Weidesaison.
Die Wege zu den umliegenden Wanderrouten sind zwischen April und November am besten begehbar, während im Winter Schnee die Anreise erschwert. Warme Kleidung ist auch im Sommer nötig, weil die Höhe die Temperaturen stark senkt.
Die Almwiesen rund um den Ort dienen als Lebensraum für Moschushirsche, die hier in geschützten Zonen grasen. Im Frühjahr blühen Rhododendren in verschiedenen Rottönen und ziehen zahlreiche Vogelarten des Himalayas an.
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