Mazagaon, Maritimes Viertel und ehemalige Insel in Mumbai, Indien
Mazagaon liegt an der Ostküste des Hafens von Mumbai und verbindet koloniale Architektur mit modernen Wohnkomplexen am Wasser. Das Viertel erstreckt sich entlang der Uferlinie und zeigt eine Mischung aus älteren Strukturen und neueren Siedlungen.
Portugiesische Jesuiten ließen sich im 16. Jahrhundert hier nieder und bauten eine Kirche sowie einen Hafen, der die Region zu einem wichtigen Schifffahrtsplatz machte. Die Besiedlung prägte Mazagaons Entwicklung als Hafenstadt für Jahrhunderte.
Das Viertel beherbergt römisch-katholische Gemeinden, hinduistische Einwohner und Nachkommen portugiesischer Siedler, deren Einflüsse sich in alltäglichen Bräuchen und lokalen Festen widerspiegeln. Diese verschiedenen Gemeinschaften prägen das Gesicht des Viertels durch ihre jeweiligen Traditionen und Lebensweisen.
Das Viertel ist durch Züge am Bahnhof Dockyard Road und regelmäßige Busverbindungen mit dem Zentrum Mumbais verbunden. Die flache Topografie macht es einfach, die Gegend zu Fuß zu erkunden, besonders in den weniger heißen Tageszeiten.
Das Gebiet war bekannt für Mangobäume, die zweimal pro Jahr Früchte trugen – ein botanisches Phänomen, das bis ins 20. Jahrhundert anhielt. Diese außergewöhnliche Eigenschaft machte Mazagaon unter Bewohnern und Besuchern für seinen Obstanbau berühmt.
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