Coringa Wildlife Sanctuary, Naturschutzgebiet in Andhra Pradesh, Indien.
Coringa Wildlife Sanctuary ist ein Schutzgebiet im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh, wo die Godavari-Mündung ins Meer fließt und ausgedehnte Mangrovenwälder die Küste prägen. Der Boden wechselt zwischen schlammigen Flachwasserzonen und sandigen Ufern, durchzogen von schmalen Wasserläufen, die sich bei Ebbe und Flut ständig verändern.
Die Regierung richtete das Schutzgebiet im Jahr 1978 ein, um die Mangrovenwälder und die Artenvielfalt entlang der Mündung zu sichern. Ein Leuchtturm aus dem Jahr 1759 steht noch immer an der Küste und erinnert daran, dass Schiffe hier schon lange Orientierung suchten.
Der Name bezieht sich auf ein nahegelegenes Fischerdorf, wo die Einheimischen bis heute zwischen den Wasserwegen kleine Kähne nutzen. Besucher bemerken oft die geflochtenen Reusen und getrockneten Netze am Rand der Mangroven, die zeigen, wie sehr das Leben hier mit den Gezeiten verbunden ist.
Ein Holzsteg von etwa 2,3 Kilometern führt durch die Mangroven und liegt gut einen Meter über dem Boden, sodass man die Wurzeln und das Wasser darunter gut sieht. Die meisten Gäste kommen am Vormittag, wenn die Sonne noch nicht zu stark ist und Vögel aktiver sind.
Das Gebiet beherbergt 24 verschiedene Mangrovenarten, mehr als an den meisten anderen Küsten Indiens. Zwischen Januar und März kommen Oliv-Bastardschildkröten an den Strand, um ihre Eier im Sand abzulegen, bevor sie zurück ins Wasser kehren.
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