Divar, Flussinsel in Goa, Indien
Divar ist eine Flussinseln im Mandovi-Fluss mit drei Dörfern namens Piedade, Malar und Naroa, die aus einer flachen Landschaft bestehen. Die Insel liegt auf etwa 8 Metern Höhe über dem Meeresspiegel und bietet eine friedliche ländliche Umgebung mit Reisfeldern, Kokospalmen und Wohnhäusern aus verschiedenen Zeiten.
Die Insel war ursprünglich als Devawadi bekannt, was "Haus der Götter" bedeutet, und war ein wichtiges religiöses Zentrum vor der Ankunft der Portugiesen in der Mitte des 16. Jahrhunderts. Die portugiesische Kolonialherrschaft brachte tiefgreifende Veränderungen mit sich, darunter die Zerstörung alter Tempel und die Umgestaltung der religiösen und sozialen Struktur der Insel.
Das Bonderam-Fest findet jeden vierten Samstag im August statt und zeigt farbenfrohe Festwagen, die verschiedene Teile der Insel darstellen. Diese Feier ist ein wichtiger Moment im Jahr, wenn die Gemeinschaft ihre Verbundenheit mit der Insel ausdrückt.
Fähren verbinden die Insel mit drei Landpunkten in Goa: Alt-Goa, Naroa und Ribandar, und fahren vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Der Fährbetrieb ist regelmäßig und ermöglicht einfaches Ankommen und Erkunden verschiedener Teile der Insel.
Die Potekar-Tradition ist ein faszinierendes Brauchtum, bei dem Bewohner drei Tage vor Aschermittwoch Masken und Glocken tragen. Dieser Brauch ähnelt modernen Karnevalsfeiern und zeigt ein einzigartiges Erbe, das die Mischung aus lokalen und europäischen Einflüssen widerspiegelt.
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