Gobind Sagar, Wasserkraftreservoir in Bilaspur, Indien
Gobind Sagar ist ein Stausee in den Distrikten Bilaspur und Una in Indien, der sich über mehr als 90 Kilometer durch die Himalaya-Ausläufer erstreckt. Das Gewässer erreicht eine Tiefe von bis zu 100 Metern und bietet an seinen Ufern kleine Siedlungen, Tempelanlagen und sanfte Hügel, die vom Monsun geprägt sind.
Der Bau des Bhakra-Staudamms begann 1955 unter der Leitung des amerikanischen Ingenieurs Harvey Slocum und führte zur Entstehung dieses großen Stausees. Die Flutung der Täler wurde 1962 abgeschlossen und veränderte dauerhaft die Landschaft und Lebensweise der Bewohner entlang des Flusses Sutlej.
Das Gewässer trägt den Namen von Guru Gobind Singh, dem zehnten Guru des Sikhismus, dessen Andenken in dieser Region tief verwurzelt ist. Fischer aus den umliegenden Dörfern nutzen traditionelle Methoden und verbinden ihre Arbeit mit spirituellen Ritualen, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Das Gewässer liegt in einer bergigen Region mit wechselhaften Wetterbedingungen, daher sollte man sich auf plötzliche Temperaturänderungen und Nebel einstellen. Zwischen August und Januar sind die Bedingungen für Aktivitäten auf dem Wasser günstiger, da der Wasserstand stabiler bleibt und weniger Strömungen auftreten.
Das Gewässer beherbergt über 50 Fischarten, darunter den Mahasheer, einen großen Karpfenfisch, der in den tieferen Zonen lebt und bei Anglern sehr begehrt ist. An einigen Stellen ragen versunkene Bäume aus der Zeit vor der Flutung aus dem Wasser, die heute als Orientierungspunkte für lokale Fischer dienen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.