Porbandar, Küstenstadt in Gujarat, Indien
Porbandar ist eine Stadt in Gujarat, Indien, die sich entlang der Küste des Arabischen Meeres erstreckt und von hellsteinfarbenen Gebäuden und traditionellen Vierteln geprägt ist. Die Straßen verlaufen in engen Mustern zwischen Wohnhäusern, Märkten und öffentlichen Plätzen, die vom Hafen bis zu den inneren Stadtteilen reichen.
Die Ansiedlung diente zwischen 1785 und 1948 als Hauptstadt eines gleichnamigen Fürstenstaats unter der Herrschaft der Jethwa-Rajputen. Nach der Unabhängigkeit wurde das Gebiet Teil der Indischen Union und verlor seinen Status als eigenständiges Fürstentum.
Der Name leitet sich vom Sanskrit-Begriff Pauravelder Weg zum Himmelher ab, den die Stadt aufgrund ihrer spirituellen Bedeutung erhielt. Besucher können die zahlreichen Tempel und Gedenkstätten erkunden, die überall im Stadtzentrum verteilt sind und bis heute als Orte der Andacht dienen.
Die Stadt ist mit dem Zug, per Flugzeug und über Schiffsverbindungen erreichbar, sodass Reisende je nach Ausgangspunkt mehrere Möglichkeiten haben. Der beste Zeitraum für einen Besuch liegt zwischen Oktober und März, wenn die Temperaturen moderater sind.
Archäologische Grabungen in der Umgebung legten Spuren einer späten Harappa-Siedlung aus der Zeit zwischen 1600 und 1400 vor unserer Zeitrechnung frei. Diese Funde zeigen, dass die Küste schon vor Jahrtausenden für Seehandel und Austausch genutzt wurde.
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