Damodar Kund, Heiliger See im Bezirk Junagadh, Indien.
Damodar Kund ist ein See in den Ausläufern der Girnar-Berge, der von befestigten Stufen umgeben ist und Wasser für die Umgebung speichert. Der Wasserspiegel wird je nach Jahreszeit durch Damm- und Regulierungssysteme kontrolliert.
Der See wurde im 5. Jahrhundert von einem König der Gupta-Dynastie erheblich erneuert und erhielt damit regionale Bedeutung. Die Restaurierungsarbeiten schufen die Grundlagen für seine Bedeutung bis zum heutigen Tage.
Der See ist ein Ort, an dem Hindus die Asche verstorbener Angehöriger ins Wasser streuen und dabei an die spirituelle Befreiung denken. Diese Praxis prägt bis heute das tägliche Leben am Wasser und verbindet Besucher mit lokalen Glaubensvorstellungen.
Beim Besuch sollte man sich auf unterschiedliche Wasserstände je nach Jahreszeit einstellen, da diese natürlicherweise variieren. Die befestigten Treppen ermöglichen einen einfachen Zugang zum Wasser und bieten Orientierungspunkte rund um den See.
Ein nahegelegener Tempel beherbergt eine schwarze Steinstatue von Damodarji mit vier Armen, die typische Göttlichen Attribute hält. Diese Darstellung ist für Besucher ein visuell beeindruckendes Detail, das religiöse Kunstformen der Region zeigt.
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