Jharia, Bergbausiedlung im Bezirk Dhanbad, Indien.
Jharia ist eine Siedlung im Distrikt Dhanbad in der Region des Damodar-Flusses und dient hauptsächlich der Kohleförderung. Das Gebiet umfasst umfangreiche unterirdische Kohlevorkommen, die seit über hundert Jahren abgebaut werden.
Die ersten Abbaustätten wurden 1894 von Eisenbahn-Unternehmern aus Kutch gegründet und prägten die wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der Bergbau blieb seitdem das bestimmende Element der lokalen Geschichte.
Die Bewohner dieses Ortes sind eng mit der Kohleabbauindustrie verbunden, die seit Generationen ihre Lebensweise prägt. Diese Verbindung zeigt sich in den alltäglichen Routinen und sozialen Strukturen der Gemeinde.
Das Gelände ist aufgrund von Untergrundbländen und Bodensenkungen teilweise schwer zugänglich und erfordert Vorsicht bei der Erkundung. Besucher sollten sich an lokale Führer halten und von gefährlichen Bereichen fernbleiben.
Seit 1916 brennen unterirdische Kohleflöze ständig unter der Oberfläche, ein seltenes geologisches Phänomen, das das Landschaftsbild prägt. Diese Brände sind über hundert Jahre lang unkontrolliert geworden und schaffen bizarre Landschaftsformationen.
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