Padmalaya, Hindu-Tempel in Jalgaon, Indien
Der Padmalaya-Tempel beherbergt zwei unterschiedliche Ganesha-Steinidole mit den Namen Aamod und Pramod, die im Hemadpanthi-Baustil mit aufwendigen Schnitzereien gestaltet sind. Die Architektur zeigt die typischen Merkmale dieser südindischen Designtradition mit dekorativen Details an Wänden und Säulen.
Der Tempelname stammt von den Sanskrit-Wörtern Padmasya und Alaya, was Haus der Lotusblume bedeutet und auf einen großen See verweist, der einst neben dem Heiligtum existierte. Diese etymologische Verbindung zeigt die historische Beziehung zwischen dem Ort und der Natur, die den religiösen Charakter des Tempels geprägt hat.
Der Tempel ist einer von zweieinhalb Ganapati-Heiligtümern in Indien und zieht das ganze Jahr über Pilger an, die an Zeremonien teilnehmen. Besucher sehen, wie Menschen ihre Gebete vor den beiden Ganesha-Idolen verrichten und die Energie dieses spirituellen Ortes erleben.
Der Tempel liegt etwa 31 Kilometer vom Bezirkssitz Jalgaon und etwa 10 Kilometer von Erandol entfernt. Das Gelände bietet Parkplätze und in der Nähe gibt es Restaurants, die Besuchern die notwendigen Annehmlichkeiten für einen komfortablen Aufenthalt bieten.
Ein etwa 440 Kilogramm schweres Metall-Glockenspiel steht neben den Fußabdrücken des Heiligen Govind Maharaj am Tempeleingang. Dieses markante Stück stammt aus einer Zeit, als solche Glocken in indischen Tempeln gemeinsam verwendet wurden, um Besucher willkommen zu heißen.
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