Kugti Sanctuary, Schutzgebiet im Bezirk Chamba, Indien.
Das Kugti-Schutzgebiet ist ein Wildschutzgebiet im Chamba-Distrikt von Himachal Pradesh, eingebettet in das westliche Himalaya-Gebirge. Es erstreckt sich von dicht bewaldeten Tälern auf niedrigerer Höhe bis hin zu offenen Felshängen und Almwiesen, die im Sommer von Schnee befreit werden.
Diese Bergregion diente jahrhundertelang als Verbindungsweg zwischen den Gemeinden rund um die Chamba-Hochebene, und alte Tempel entlang der Täler bezeugen eine lang andauernde menschliche Präsenz. Das Gebiet wurde im 20. Jahrhundert offiziell zum Schutzgebiet erklärt, um Wildtiere und Lebensräume zu bewahren.
Die Gaddi, eine Hirtengemeinschaft aus den Bergen, ziehen mit ihren Herden durch die Hochtäler und nutzen dabei alte Weidewege, die kaum auf Karten verzeichnet sind. Wer durch die Wiesen wandert, begegnet gelegentlich diesen Hirten und ihren Herden, was dem Besuch einen lebendigen und echten Charakter verleiht.
Die höheren Bereiche des Schutzgebiets sind nur zu Fuß erreichbar, was mehrere Stunden Wanderung vom nächstgelegenen Dorf bedeutet. Gute körperliche Fitness, warme Kleidung und wasserfeste Ausrüstung sind unerlässlich, da das Wetter in der Höhe schnell umschlagen kann.
Das Schutzgebiet ist eines der wenigen Gebiete in den westlichen Himalayas, in dem Schneeleoparden noch regelmäßig gesichtet werden, obwohl die meisten Besucher nie einen zu Gesicht bekommen. Die Tiere bewegen sich bevorzugt auf Höhen über 3.000 Metern und bleiben tagsüber meist in Felsnischen verborgen.
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