Qutbuddin Mosque, Denkmal von nationaler Bedeutung in Ahmedabad, Indien
Die Qutbuddin-Moschee ist ein großes Gebäude mit fünf großen Kuppeln und zehn kleineren, getragen von sechzig Säulen in rechteckiger Anordnung. Sein Inneres zeigt ein kunstvolles indo-islamisches Entwurfsprinzip mit massiven Steinpfeilern und geometrischen Mustern.
Das Gebäude wurde im Jahr 1449 unter der Herrschaft von Muhammad Shah II. errichtet. Diese Zeit fiel mit einer Phase städtischer Bauaktivität in Ahmedabad zusammen.
Der Name der Moschee leitet sich vom Sohn des Herrschers ab, der während ihrer Entstehung den Titel Qutb al-Din Shah trug. Man kann noch heute die indisch-islamischen Merkmale sehen: Steinmuster an den Fenstern, Blumenverzierungen und verzierte Zinnen oben an den Wänden.
Der Ort liegt an der nördlichen Seite der ummauerten Stadt Ahmedabad, erreichbar von historischen Toren aus. Besucher sollten früher am Tag kommen und angemessene Kleidung tragen, da es sich um einen religiösen Ort handelt.
Der zentrale Mihrab besteht aus weiß- und grauem Marmor und trägt eine Inschrift, die das Baujahr und den Namen des Architekten bewahrt. Diese handwerkliche Sorgfalt zeigt die Bedeutung, die man dieser Stätte beimaß.
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