Saiyad Usman Mosque and Tomb, Indo-islamische Moschee und Grabmal im Distrikt Ahmedabad, Indien.
Die Saiyad Usman Moschee und das Mausoleum bilden einen Komplex mit indo-islamischer Architektur in Ahmedabad. Der Gebetsraum hat Minarette an jedem Ende, während die Grabkammer von einer Kuppel gekrönt wird, die auf zwölf Säulen ruht.
Der Komplex entstand nach dem Tod von Saiyid Usman, einem religiösen Anführer, der die nahe gelegene Siedlung Usmanpura gründete. Sultan Mahmud Begada vollendete die Moschee 1460 als Denkmal für diesen einflussreichen Mann.
Der Komplex zeigt, wie muslimische Gläubige in Ahmedabad Räume für Gebet und Verehrung gestalteten und dabei lokale Baumethoden mit islamischen Traditionen vermischten. Die beiden Gebäude nebeneinander spiegeln wider, wie Religion und Gemeinschaft in dieser Gegend miteinander verflochten waren.
Das Gelände ist öffentlich zugänglich und bietet sich für einen ruhigen Besuch an, besonders am frühen Morgen oder späten Nachmittag. Die Strukturen wurden nach dem Erdbeben von 2001 von der Archäologischen Erhebung von Indien restauriert und sind daher in gutem Zustand.
Das Innere der Grabkammer hat eine ungewöhnliche Anordnung von Säulen, die sich von anderen zeitgenössischen Moscheen unterscheidet und zeigt, wie lokale Baumeister regionale Besonderheiten in das Design integrierten. Diese Besonderheit macht es zu einem Beispiel für architektonische Experimente jener Epoche.
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