Fort Vijf Sinnen, Niederländisches Kolonialfort in Nagapattinam, Indien.
Fort Vijf Sinnen ist ein niederländisches Kolonialfort in Nagapattinam an der Küste Tamil Nadus. Es verfügt über dicke Schutzmauern und war strategisch positioniert, um die Handelswege entlang der Koromandel-Küste zu kontrollieren.
Die niederländische Ostindien-Kompanie erbaute das Fort 1687, und es wurde zum Verwaltungszentrum, als die Hauptstadt 1690 von Pulicat nach Nagapattinam verlegt wurde. Britische Truppen eroberten die Anlage 1781 während einer Belagerung und behielten die Kontrolle nach 1784.
Der Name des Forts stammt aus dem Niederländischen und bedeutet "fünf Sinne", was sich auf die Überwachung der Küstenaktivitäten bezieht. Besucher können heute noch die Verbindung zur maritimen Geschichte des Ortes spüren, wenn sie die Mauern entlanggehen.
Das Fort liegt an der Küste und ist relativ leicht zugänglich von der Stadt aus zu erreichen. Die beste Zeit zum Besuch ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn es nicht zu heiß ist.
Die ursprüngliche Anlage war nicht immer als Militärfestung gedacht, sondern entwickelte sich aus einem Handelsstützpunkt der Niederländer. Mit der Zeit entstanden dort verschiedene Bauten unterschiedlicher Perioden, was die lange Geschichte der europäischen Präsenz an dieser Küste widerspiegelt.
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