Kota Gullu, Hindu-Tempelkomplex im Bezirk Hanamkonda, Indien
Der Kota Gullu ist ein Tempelkomplex aus 22 Steinstrukturen innerhalb einer doppelten Mauer mit aufwandigen Schnitzereien und architektonischen Details. Diese Strukturen sind in einem Gelande angeordnet, das eine durchdachte Planung der Kakatiya-Periode zeigt.
Der Tempelkomplex wurde von Konig Ganapatideva wahrend der Kakatiya-Dynastie in Auftrag gegeben und zwischen 1199 und 1260 n.Chr. erbaut. Diese Periode markierte den Hohepunkt der Kakatiya-Macht in der Region Hanamkonda.
Das Hauptheiligtum ist dem Gott Shiva gewidmet und wird von kleineren Tempeln umgeben, die traditionelle Kakatiya-Architektur zeigen. Man kann diese Besonderheit in den feinen Schnitzereien an den Säulen und in der Gestaltung der offenen Hallen erkennen.
Das Gelande liegt etwa 62 Kilometer von Warangal entfernt und etwa 9 Kilometer nordwestlich des Ramappa-Tempels. Die Anfahrt erfolgt am besten uber die National Highway 505, und Sie sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben sein kann.
An den ostlichen und sudlichen Vorhallen sieht man mythologische Figuren des Gaja Kesari, dargestellt als halbmenschliche, halblowenartige Kreaturen, die auf Elefanten reiten. Diese detaillierten Schnitzereien sind selten und zeigen die kunstlerischen Fahigkeiten der Handwerker aus dieser Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.