Kota Gullu, Hindu-Tempelkomplex im Bezirk Hanamkonda, Indien
Kota Gullu ist ein Tempelkomplex aus 22 Steinbauten im Hanamkonda-Distrikt, Indien, der von einer doppelten Umfassungsmauer umgeben ist. Die Bauwerke sind innerhalb dieses Geheges angeordnet und weisen an Säulen, Wänden und Tordurchgängen aufwendige Steinmetzarbeiten auf.
Der Komplex wurde während der Kakatiya-Dynastie in Auftrag gegeben und zwischen dem späten 12. und der Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet. Diese Zeit entspricht der Hochphase der Kakatiya-Herrschaft in der Region rund um den heutigen Hanamkonda-Distrikt.
Der Hauptschrein ist Shiva geweiht, und die umgebenden kleineren Tempel tragen Reliefs, die typisch für die Kakatiya-Tradition sind. Besonders auffällig sind die gemeißelten Figuren an den Pfeilern der offenen Hallen, die man beim Rundgang von Nahem betrachten kann.
Der Komplex liegt im Hanamkonda-Distrikt und ist über den National Highway 505 erreichbar. Da der Boden an einigen Stellen uneben sein kann, empfiehlt es sich, festes Schuhwerk zu tragen.
An den östlichen und südlichen Vorhallen des Komplexes befinden sich Reliefs von Gaja Kesari, einem Wesen, das halb Mensch und halb Löwe ist und auf einem Elefanten reitet. Diese Darstellung ist in der Tempelarchitektur der Region vergleichsweise selten und lässt sich beim Besuch leicht übersehen.
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