Sāri, Provinzhauptstadt in Mazandaran, Iran.
Sari liegt am Westufer des Flusses Tajan und erstreckt sich flach über ein Gebiet mit Feldern und Industrieanlagen. Die Stadt sitzt etwa 43 Meter über dem Meeresspiegel in dieser landwirtschaftlich geprägten Region.
Die Stadt war vom 7. bis 9. Jahrhundert die Hauptstadt von Tabaristan und blickt auf noch frühere Ursprünge in der Sassaniden-Zeit zurück. Sie spielte eine Rolle als administrative und kulturelle Zentrum über viele Jahrhunderte hinweg.
Die Stadt ist ein Treffpunkt verschiedener Volksgruppen, und die Mazandarani-Sprache prägt das tägliche Leben der Bewohner. Man hört sie überall in den Straßen und auf den Märkten, wo Einheimische und Besucher zusammenkommen.
Die zentrale Bahnstation verbindet Sari mit anderen Regionen, während Hauptstraßen zu umliegenden Städten führen. Besucher können die Stadt leicht mit Bus oder Auto erreichen und erkunden.
Archäologische Funde in der Höhle von Hutto zeigen, dass Menschen in der Gegend schon vor zehntausenden Jahren lebten. Dieser uralte Siedlungsort macht die Region zu einem besonderen Ort für die Erforschung der menschlichen Geschichte.
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