Kerman, Historisches Handelszentrum im Zentralbezirk, Iran
Kerman ist eine große Stadt im Zentraldistrikt des Iran, die sich über eine Ebene auf 1760 Metern Höhe erstreckt. Felsige Hügel umgeben die Stadtränder und prägen die Sicht in Richtung der Wüstenregionen ringsum.
Ardashir I. gründete die Stadt im 3. Jahrhundert als Verteidigungsposten an einer Handelsroute zwischen dem Persischen Golf und Zentralasien. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten verschiedene Dynastien die Kontrolle, bis die Safawiden die Stadt im 16. Jahrhundert erweiterten.
Der Basar von Kerman zieht Händler und Besucher durch seine überdachten Gassen, in denen Kupferschmiede neben Textilverkäufern arbeiten. Viele Ladenfronten zeigen noch die traditionelle Bauweise mit geschwungenen Bögen und verzierten Türen.
Besucher bewegen sich am besten zu Fuß durch die Altstadt, da viele Gassen eng und verwinkelt sind. Die trockensten Monate für einen Aufenthalt liegen im Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen tagsüber milder ausfallen.
Ein Feuerheiligtum beherbergt heute ein Museum für Völkerkunde, das Dokumente und Gegenstände der örtlichen zoroastrischen Gemeinde ausstellt. Die Sammlung zeigt religiöse Kleidung, alte Manuskripte und Werkzeuge aus dem täglichen Leben dieser Glaubensgemeinschaft.
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