Ardabil, Provinzhauptstadt im Nordwesten des Iran
Ardabil ist eine Stadt auf einem offenen Hochplateau in der nordwestlichen Region des Irans, eingebettet zwischen Gebirgen. Die Gegend erstreckt sich auf etwa 1.351 Meter Höhe und wird von schneebedeckten Bergrücken umgeben, die das Landschaftsbild prägen.
Die Stadt erlangte ab dem 13. Jahrhundert Bedeutung, als der Sufi-Mystiker Sheikh Safi al-Din sein Ordensheiligtum dort gründete. Diese Gründung machte Ardabil zu einem wichtigen geistlichen Zentrum, das die Region über Jahrhunderte hinweg prägte.
Das Heiligtum von Sheikh Safi al-Din ist für Gläubige ein Ort, wo sich Architektur, Kunsthandwerk und Spiritualität verbinden und zeigen, wie wichtig der Sufismus in dieser Region ist. Der Schrein zieht Menschen an, die die künstlerischen Details und die religiöse Tiefe erkunden möchten.
Die Stadt erleben bedeutet, sich auf kaltes Bergklima einzustellen, besonders in den Wintermonaten, wenn die Temperaturen deutlich unter null fallen. Warme Kleidung und passende Ausrüstung sind für die meiste Zeit des Jahres nötig, um sich hier komfortabel bewegen zu können.
Der Berg Sabalan in der Nähe erhebt sich auf etwa 4.811 Meter und erzeugt eigene Wettermuster, die kalte Jahreszeiten bis spät in den Frühling verlängern. Diese geografische Besonderheit macht die umliegende Region zu einem der kältesten Orte im Norden des Landes.
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