Yazd, Provinzhauptstadt im zentralen Iran
Yazd ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Zentrum des Iran und liegt auf einer Wüstenebene zwischen zwei Gebirgszügen. Die Bebauung reicht vom historischen Altstadtkern mit seinen verwinkelten Gassen bis zu modernen Vierteln am Stadtrand.
Die Stadt wurde im 3. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich zu einem Handelsknotenpunkt an der Seidenstraße. Unter der Herrschaft verschiedener Dynastien blieb sie über Jahrhunderte ein Zentrum der Textilherstellung.
Der alte Stadtkern zeigt Wohnhäuser aus Lehmziegeln, deren enge Gassen Schatten spenden und kühle Durchgänge bilden. Bewohner nutzen die Innenhöfe ihrer Häuser als private Rückzugsorte, während auf den Dächern im Sommer geschlafen wird.
Die Altstadt lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Gassen für Fahrzeuge zu eng sind. Wer die Umgebung besuchen möchte, findet Taxifahrer und lokale Reisebüros in der Nähe der großen Plätze.
Ein unterirdisches Netz von Wasserkanälen versorgt die Stadt seit über tausend Jahren mit Wasser aus entfernten Bergen. Diese Tunnel verlaufen oft mehrere Kilometer unter der Erdoberfläche und sind durch regelmäßige Schächte für Wartungsarbeiten zugänglich.
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