Pasargadae, Archäologische Stätte in Fars Provinz, Iran
Pasargadae ist ein archäologischer Fundort in der Provinz Fars im Iran, wo sich die Überreste der ersten Hauptstadt des Achämenidenreiches über eine weite Ebene verteilen. Zwischen den Strukturen liegen große Abstände, und Besucher sehen Fundamente von Palästen, Steinplattformen, Reste von Wasserkanälen und das freistehende Grabmal mit seiner charakteristischen Treppenform.
Die Gründung erfolgte um 550 vor unserer Zeitrechnung nach dem Sieg über die Meder und diente rund drei Jahrzehnte als Sitz der Herrscher. Später verlagerte sich das Machtzentrum nach Persepolis, während das Areal als königliche Grabstätte und zeremonieller Ort weiter genutzt wurde.
Der Name Pasargadae stammt vom altpersischen Begriff für persisches Lager und erinnert an die Schlacht, die Kyros zur Herrschaft führte. Noch heute steht auf der Fassade des Grabmals eine dreisprachige Inschrift, deren Text Besucher in Keilschrift betrachten können.
Die weitläufige Anlage liegt offen unter freiem Himmel, daher empfiehlt sich Sonnenschutz und ausreichend Wasser für den Rundgang. Frühe Morgenstunden oder späte Nachmittage bieten angenehmere Temperaturen und besseres Licht zum Betrachten der Steinreliefs.
Eine etwa 13 Meter (etwa 43 Fuß) hohe Figur mit vier Flügeln wurde in einen Türpfeiler eines Palastes gearbeitet und zeigt möglicherweise den Herrscher selbst oder eine Schutzgottheit. Die Anordnung der Paläste folgt keiner geschlossenen Stadtplanung, sondern wirkt über das Gelände gestreut, als wären die Gebäude einzeln nach Bedarf entstanden.
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