Tschehel Sotun, Königspalast in Isfahan, Iran
Chehel Sotun ist ein Pavillon aus dem 17. Jahrhundert im Distrikt 3 von Isfahan, Iran, der heute als Museum für safawidische Kunst dient. Der Eingangssaal öffnet sich zu einem langen Wasserbecken, umgeben von Gärten und hohen Bäumen.
Shah Abbas II. ließ den Pavillon um 1647 errichten, um ausländische Gesandte zu empfangen. Ein Brand beschädigte Teile der Anlage im 18. Jahrhundert, doch die Hauptstrukturen blieben erhalten.
Der Name verweist auf die vierzig Säulen, obwohl nur zwanzig stehen, da sich ihre Anzahl im Wasserbecken verdoppelt. Besucher bewundern die bunten Wandmalereien, die königliche Bankette und Hofzeremonien zeigen.
Der Pavillon öffnet täglich am Morgen und schließt am späten Nachmittag, mit Führungen in mehreren Sprachen. Die Haupthalle ist ohne Stufen zugänglich, während der Obergeschossbereich über Treppen erreichbar ist.
Die Spiegelarbeiten im Inneren kombinieren Glas, Gips und Blattgold zu Mustern, die sich mit dem Tageslicht ändern. Kunsthandwerker arbeiteten mehrere Jahre an diesen filigranen Dekorationen.
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