Aserbaidschan, Geografische Region im Nordwesten des Iran
Das iranische Aserbaidschan ist eine Region im Nordwesten des Landes, die sich über die Provinzen Westaserbaidschan, Ostaserbaidschan, Ardabil und Zandschan erstreckt. Der Aras bildet die nördliche Grenze und trennt dieses Gebiet von der Republik Aserbaidschan.
Nach dem Tod Alexanders des Großen regierte hier Atropates, dessen Name zum Ursprung der Bezeichnung wurde. Der Vertrag von Turkmanchay im Jahr 1828 teilte das historische Gebiet zwischen Russland und Persien.
Die Bezeichnung geht auf Atropates zurück, einen General nach der Zeit Alexanders, der hier im vierten Jahrhundert vor unserer Zeit ein eigenes Gebiet gründete. Die Menschen sprechen heute vor allem aserbaidschanische und kurdische Sprachen, die man an öffentlichen Orten und auf Märkten hören kann.
Der internationale Flughafen von Täbris verbindet die Region mit anderen iranischen Städten und Züge sowie Busse verkehren zwischen den wichtigsten Ortschaften. Reisen zwischen den Provinzen dauern mehrere Stunden, daher lohnt es sich, in einer Stadt zu übernachten, bevor man weiterfährt.
Das Dorf Kandovan liegt am Hang eines alten Vulkans, und seine Bewohner leben in Wohnungen, die in kegelförmige Felsen gemeißelt wurden. Diese Häuser bleiben über Generationen in Familienbesitz und sind bis heute bewohnt.
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