Amol, Alte Stadt in der Provinz Mazandaran, Iran
Amol liegt an den Ufern des Haraz-Flusses in der Provinz Mazandaran im Norden des Iran, zwischen der Kaspischen See und dem Alborz-Gebirge gelegen. Die Stadt erstreckt sich über ein landwirtschaftliches Gebiet, das für die Reisproduktion bekannt ist und wo das Iranische Reis-Forschungsinstitut seine Arbeit verrichtet.
Die Siedlung stammt von der eisenzeitlichen Amardi-Stamm ab und behielt ihre Position als Hauptstadt von Mazandaran von der Sassanidischen Periode bis zur Ilkhaniden-Ära. Später spielte die Stadt eine bedeutende Rolle im Handelsverkehr zwischen den Küstenregionen und den Berggebieten.
Die Stadt bewahrt persische Traditionen durch den Reisanbau, regionale Feste wie Tiregan und die Herstellung von Töpferwaren und Flechtarbeiten, die Handwerker noch heute nach alten Methoden fertigen.
Die beste Zeit zum Besuch ist Frühjahr oder Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Reisfelder in verschiedenen Wachstumsphasen zu sehen sind. Die Stadt ist gut zu Fuß erkundbar, hat aber auch eine lokale Busverbindung für längere Strecken.
Mount Damavand, der höchste Berg des Nahen Ostens, erhebt sich nahe der Stadt und macht Amol zu einem Startpunkt für Bergsteigerexpeditionnen und geologische Forschungen. An klaren Tagen können Besucher den Gipfel vom Flachland aus sehen.
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