Mahabad, Verwaltungsstadt in der Provinz West-Aserbaidschan, Iran.
Mahabad liegt auf etwa 1.300 Metern Höhe in einem fruchtbaren Tal südlich des Sees Urmia in der Region West-Aserbaidschan. Die Stadt ist von Bergen umgeben und erstreckt sich als Verwaltungszentrum mit Wohnvierteln, Geschäftsstraßen und lokalen Märkten, die das Stadtbild prägen.
Die Stadt war kurzzeitig von Januar bis Dezember 1946 Hauptstadt eines kurdischen Staates, der mit sowjetischer Unterstützung gegründet wurde, aber nicht lange bestehen blieb. Davor und danach entwickelte sich das Zentrum als regionales Verwaltungs- und Handelszentrum.
Die kurdische Bevölkerung der Stadt prägt das tägliche Leben durch ihre Sprache, Musik und handwerklichen Traditionen, die man überall in den Märkten und Vierteln spürt. Besucher treffen auf Menschen, die stolz ihre kulturelle Identität bewahren und sie gerne mit Gästen teilen.
Das Gebiet liegt gut erreichbar auf den Hauptverkehrswegen in der Region, mit Verbindungen zu anderen Städten durch Straßenverkehr. Besucher sollten auf das Höhenklima einstellen und sich je nach Jahreszeit entsprechend kleiden, da die Temperaturen in den Wintermonaten sinken.
In der Umgebung liegen mehrere alte Hügel mit archäologischen Resten aus der Zeit der alten Mananier, die noch nicht ausgegraben wurden und Einblicke in eine frühere Zivilisation bewahren. Diese Orte sind für Interessierte zugänglich und erzählen von einer langen Geschichte dieser Landschaft.
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