Ali Kosh, Archäologischer Hügel in Dehloran, Iran.
Ali Kosh ist ein archäologischer Hügel in der Region Dehloran im westlichen Iran, inmitten der Zagros-Berge gelegen. Der Hügel besteht aus übereinandergeschichteten Siedlungsresten aus Erde und Stein, die durch Ausgrabungen ans Licht gebracht wurden.
Der Hügel wurde um 7500 v. Chr. erstmals besiedelt und blieb bis etwa 6500 v. Chr. bewohnt, bevor er aufgegeben wurde. Ausgrabungen in den 1960er Jahren legten die verschiedenen Schichten frei und zeigten, wie sich Bautechniken und Lebensweisen im Laufe der Zeit veränderten.
Der Name Ali Kosh stammt aus dem Lokaldialekt der Region und bezieht sich auf die Lage in den Bergen. Wer die Stätte begeht, kann noch heute die Umrisse alter Wohnstrukturen erkennen, die zeigen, wie frühe Gemeinschaften ihren Alltag organisierten.
Der Hügel liegt in hügeligem Gelände und ist zu Fuß erkundbar, wobei festes Schuhwerk empfohlen wird, da der Boden bei nassem Wetter rutschig werden kann. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten für einen Besuch, da die Temperaturen in der Region im Sommer sehr hoch steigen können.
Genetische Analysen menschlicher Überreste haben ergeben, dass die frühen Bewohner aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen stammten und eine bemerkenswerte genetische Vielfalt aufwiesen. Dies deutet darauf hin, dass bereits im Neolithikum verschiedene Gruppen miteinander in Kontakt standen und zusammenlebten.
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