Iranisches Nationalmuseum, Nationalmuseum in Teheran, Iran
Das Nationalmuseum des Iran präsentiert archäologische Funde und islamische Kunstwerke in zwei separaten Gebäuden im Zentrum von Teheran. Die Ausstellungsräume erstrecken sich über mehrere Stockwerke und folgen einer zeitlichen Ordnung von prähistorischen Objekten bis zu Werken aus der jüngeren Geschichte.
Das Museum öffnete seine Türen kurz vor dem Zweiten Weltkrieg und wurde zum wichtigsten Aufbewahrungsort für Fundstücke aus ganz Iran. Die Sammlung wuchs kontinuierlich durch Ausgrabungen und Schenkungen während des gesamten zwanzigsten Jahrhunderts.
Die Haupthalle zeigt persische Löwenreliefs und Inschriften aus Persepolis, während die Galerie für islamische Kunst Kalligrafien und Manuskripte ausstellt. Besucher können die Entwicklung der iranischen Schriftkunst über Jahrhunderte hinweg verfolgen.
Wer das Museum vollständig sehen möchte, sollte mindestens zwei Stunden einplanen, da beide Gebäude viele Räume umfassen. Fotografieren ist in den meisten Bereichen erlaubt, allerdings ohne Blitz und Stativ.
In einer Vitrine im zweiten Stock liegt ein steinernes Trinkgefäß, das in die Form eines menschlichen Schuhs geschnitzt wurde und aus dem dritten Jahrtausend vor unserer Zeit stammt. Dieser ungewöhnliche Fund aus der Elamitischen Zivilisation zeigt den Einfallsreichtum früher Handwerker in der Region.
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