Maragha, Stadt im Iran
Maragheh ist eine Stadt in der Ostazerbaidschan-Provinz, südlich von Tabriz in den Hängen des Sahand-Gebirges gelegen. Die Stadt hat enge, gewundene Gassen mit alten Häusern und Moscheen, während mehrere Grabdenkmäler aus dem 12. bis 14. Jahrhundert sowie Ruinen einer historischen Sternwarte aus dem 13. Jahrhundert den Ort prägen.
Die Stadt war im Mittelalter ein Zentrum des Lernens und des Handels und wurde später ein Verwaltungszentrum unter der Mongol-Herrschaft. Die berühmte Sternwarte, um 1259 erbaut, war eines der größten astronomischen Observatorien der islamischen Welt und zeigt die wissenschaftliche Bedeutung der Stadt über Jahrhunderte hinweg.
Maragheh trägt seinen Namen aus seiner langen Geschichte als Ort der Gelehrsamkeit und des Austauschs. In den engen, gewundenen Gassen sieht man traditionelle Häuser und Moscheen, die die regionale Bauweise widerspiegeln, während der lebhafte Markt zeigt, wie Menschen hier täglich ihre Besorgungen machen und miteinander sprechen.
Die Stadt ist leicht zu Fuß erkundbar, da viele historische Stätten und der Markt sich in den zentralen Bereichen konzentrieren. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da die Straßen eng und gewunden sind, und es ist ratsam, die kühleren Morgen- oder Abendstunden für Erkundungen zu nutzen, besonders während der heißeren Monate.
Die Stadt ist berühmt für Marmorvorkommen in mehreren Farben, einschließlich Gelb, Rosa, Grün und Weiß mit roten und grünen Adern, die Jahrhunderte lang in Gebäuden und Skulpturen verwendet wurden. Das Sorkh Tomb, das 1147 erbaut wurde, ist besonders bekannt für sein feines Ziegelwerk, das als einige der besten Beispiele traditioneller iranischer Handwerkskunst gilt.
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