Erdbeben von Bam 2003, Naturkatastrophengebiet in der Provinz Kerman, Iran
Das Erdbeben von Bam war ein massives Naturereignis, das am 26. Dezember 2003 um 5:26 Uhr morgens die Stadt in Kerman erschütterte. Die Erschütterung erreichte eine Stärke von 6,6 auf der Richterskala und zerstörte große Teile der Stadt und ihrer historischen Strukturen.
Die Katastrophe trat während des Jahrzehntanfangs auf und führte zu über 34.000 Todesfällen sowie etwa 200.000 Verletzten. Das Ereignis zählt zu den schwersten Naturkatastrophen der modernen iranischen Geschichte.
Das Erdbeben zerstörte die antike Lehmziegelfestung von Bam, die einst an einer wichtigen Handelsroute lag. Die Stadt war für ihre Architektur und ihre Rolle als Handelszentrum bekannt.
Der Ort ist heute hauptsächlich ein Mahnmal für die Opfer und zeigt die Auswirkungen des Bebens. Besucher sollten sich auf das Betroffenheitsthema vorbereiten und Zeit für Reflexion einplanen.
Rettungsteams aus 44 Ländern halfen bei den Bergungsarbeiten und fanden Überlebende bis zu acht Tage nach dem Hauptbeben in den Trümmern. Diese internationale Reaktion machte das Ereignis zu einem Moment der globalen Solidarität.
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