Geographie des Iran, Geografische Region in Westasien, Iran
Die Geografie Irans erstreckt sich über rund 1,6 Millionen Quadratkilometer in Westasien und umfasst Gebirgszüge, Wüstenbecken und Küstenebenen. Das Land grenzt an sieben Nachbarländer, darunter Afghanistan im Osten und die Türkei im Nordwesten, und wird von zwei Meeren umgeben: dem Kaspischen Meer im Norden und dem Persischen Golf im Süden.
Das Gebirgsrelief führte jahrhundertelang zu isolierten Siedlungen, die erst im 20. Jahrhundert durch Straßen und Eisenbahnen verbunden wurden. Der Bau dieser Verkehrswege veränderte die wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen zwischen den Regionen grundlegend.
Die Siedlungsformen spiegeln die Landschaftsvielfalt wider: Rechteckige Dorfanlagen prägen flache Gebiete, während Berggemeinden terrassenförmig an Hängen liegen. Traditionell verwendete Bautechniken aus Lehm und Stein passen sich der jeweiligen Höhenlage und dem Klima an und zeigen noch heute, wie Menschen mit den örtlichen Bedingungen umgegangen sind.
Der Karun bleibt der einzige schiffbare Fluss des Landes und ermöglicht den Wassertransport im Südwesten. Die Amir-Kabir-Talsperre nördlich von Teheran spielt eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung und Stromerzeugung der Hauptstadt.
Der Damavand ragt auf 5610 Meter Höhe im Elburs-Gebirge empor, während die Küste des Kaspischen Meeres 28 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Dieser Höhenunterschied von über 5600 Metern innerhalb relativ kurzer Distanz prägt Klima und Vegetation des Landes tiefgreifend.
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