Marlik, Archäologische Stätte in der Provinz Gilan, Iran
Marlik ist eine archäologische Stätte in der Provinz Gilan mit über fünfzig antiken Gräbern unterschiedlicher Größe, von kleinen Gruben bis zu massiven Steinkonstruktionen. Die ausgegrabenen Bereiche zeigen verschiedene Bestattungsmuster und beherbergen Überreste von mehreren Schichten menschlicher Aktivität.
Diese königliche Begräbnisstätte stammt aus dem 2. Jahrtausend v. Chr. und zeigt die metallurgischen Fähigkeiten der frühen iranischen Gesellschaften. Die Gräber enthalten Goldgegenstände, die auf eine hoch entwickelte Zivilisation deuten, die bereits Fernhandel betrieb.
Die Bewohner dieser Stätte sprachen eine iranische Sprache und kamen aus Zentralasien. Ihre Lebensweise zeigt sich in den verschiedenen Gräbern, die unterschiedliche soziale Schichten widerspiegeln.
Die Stätte liegt auf einem Hügel bei Roudbar in einer Landschaft mit Olivenhainen und Obstgärten, was die Anfahrt naturverbunden gestaltet. Mehrere Wege führen zum Gelände und ermöglichen flexibles Erkunden des Geländes.
Ein reines Goldgefäß namens Marlik-Becher mit detaillierten Mustern wurde hier gefunden und zeigt die handwerklichen Fertigkeiten der frühen Bewohner. Solche aufwendig verarbeiteten Gefäße waren selten und deuteten auf den Reichtum und die Kunstfertigkeit der Bestatteten hin.
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