Jame-Moschee, Moschee aus dem 8. Jahrhundert in Nain, Iran
Die Jameh-Moschee von Nain ist ein Gebetshaus im Zentrum des Landes mit einem rechteckigen Hof, der von Säulen auf drei Seiten umgeben ist. Ein 28 Meter hohes Ziegelminaret erhebt sich in der südöstlichen Ecke und dominiert das Stadtbild.
Das Gebäude entstand während der Buyiden-Dynastie und zeigt architektonische Elemente, die sich über Jahrhunderte persischer Baukunst erstrecken. Diese schichtweise Entwicklung macht es zu einem Zeugnis verschiedener Phasen vom Umayyaden bis zur Safaviden-Ära.
Der Mihrab in der Moschee zeigt aufwendige Stuckarbeiten, die die hohen Standards der Altargestaltung während der abbasidischen Periode widerspiegeln. Diese Details sind Ausdruck der Art, wie Gläubige an diesem Ort ihre religiöse Verehrung praktizieren und erfahren.
Der unterirdische Shabestan-Bereich mit natürlichen Lehmwänden bietet während der warmen Monate kühlere Bedingungen und ist über zwei separate Eingänge vom Hof erreichbar. Besucher sollten beachten, dass dieser Untergrund-Gebetsbereich ein anderes Lichtniveau und einen anderen Raumklima hat als die offenen Bereiche oben.
Das Gebäude folgt dem Shabestani-Stil ohne Kuppeln oder Veranden, was es von anderen religiösen Gebäuden der Periode unterscheidet. Diese schlichte Form bedeutet, dass die Aufmerksamkeit ganz auf den bedeckten Gebetsbereich und die unterirdischen Räume gelenkt wird.
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