Abrischami-Synagoge, Orthodoxe Synagoge im Bezirk 6, Teheran, Iran
Die Abrishami-Synagoge ist ein zweigeschossiges Gotteshaus in Marmor mit zwei Gebetsräumen sowie Lehr- und Sozialräumen. Das Gebäude zeigt die Architektur der Pahlavi-Zeit mit gläsernen Kronleuchtern und kann etwa 500 Personen aufnehmen.
Das Gebäude wurde 1965 eröffnet und entstand durch die Unterstützung des wohlhabenden Unternehmers Aghajan Abrishami. Seine Gründung fiel in eine Zeit, als Teheran großartige architektonische Projekte umsetzte.
Die Synagoge dient als Treffpunkt für die jüdische Gemeinde Teherans und beherbergt neben dem Gebetsraum auch eine Schule und ein rituelles Tauchbad. Man sieht hier Familien zusammenkommen, um zu beten und gemeinsame Mahlzeiten einzunehmen.
Der Ort ist während der Öffnungszeiten für Besucher zugänglich, wobei Morgen- und Abendgebete unterschiedliche Besucherzahlen aufweisen. Es ist empfehlenswert, sich vorher über Besuchsregeln und religiöse Feiertage zu informieren.
Während des Sukkot-Festes errichten Besucher auf dem Dach der Synagoge eine provisorische Hütte und verweilen dort eine Woche lang. Dieses Ritual erinnert an den Auszug aus Ägypten und ist ein seltenes Fest, das an diesem Ort gefeiert wird.
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