Oshtorankuh, Berggipfel in der Provinz Lorestan, Iran.
Mount Oshtoran ist ein Gebirgsmassiv im zentralen Zagros-Gebirge in der Provinz Lorestan, Iran, mit mehreren Gipfeln, von denen der höchste knapp unter 4.100 Meter liegt. Die Hänge sind steil und durch tiefe Täler gegliedert, die das Gelände abwechslungsreich und anspruchsvoll machen.
Das Zagros-Gebirge, zu dem der Oshtoran gehört, war jahrhundertelang eine wichtige Durchgangsroute für Handelswaren und wandernde Gemeinschaften zwischen dem iranischen Hochland und den Tiefebenen Mesopotamiens. Die Pässe und Täler des Massivs haben Bewegungen von Menschen und Gütern über sehr lange Zeiträume hinweg geleitet.
Der Name Oshtoran bedeutet auf Persisch so viel wie 'Kamele', weil die Gipfel von weitem an die Höcker dieser Tiere erinnern. Wer in die umliegenden Täler schaut, sieht noch heute Hirten, die ihr Vieh saisonal auf die Hochweiden treiben.
Der beste Zeitraum für eine Besteigung ist der späte Frühling und der frühe Herbst, wenn die Schneedecke auf den höheren Lagen deutlich geringer ist. Robustes Bergwetter-Ausrüstung und ausreichend Wasser sind unerlässlich, da sich die Bedingungen auf dieser Höhe schnell ändern können.
Auf dem Massiv befinden sich natürliche Gletschermulden, sogenannte Chals, wie Meeshan, Kabood und Boran, die auch im Hochsommer Schnee und Eis zurückhalten. Diese Formationen sind gut sichtbar, wenn man die Hochflächen überquert, werden aber von vielen Besuchern nicht als solche erkannt.
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