Freitagsmoschee von Kaschan, Moschee in Kashan, Iran
Die Jameh-Moschee von Kashan ist ein Gebetshaus mit Elementen aus mehreren architektonischen Stilen, die über Jahrhunderte hinweg überlagert wurden, und verfügt über Lehmziegelwände und verputzte Oberflächen. Das Innere ist in mehrere Ebenen aufgeteilt, darunter einen unterirdischen Winterbereich, und enthält einen zentralen Mihrab mit geschnitzten Verzierungen.
Das Gelände war ursprünglich Standort eines Zoroastrischen Feuertempels, bevor die Moschee an seiner Stelle errichtet wurde und ihre erste dokumentierte Form im Jahr 700 n.Chr. annahm. Die Struktur wurde später in den Seldschukischen und Safawidischen Perioden erweitert und umgebaut, wobei jede Epoche ihre architektonischen Merkmale hinterließ.
Die Moschee zeigt seldschukische und safawidische Stuckarbeiten an den Wänden und im Mihrab, die religiöse Texte und geometrische Muster darstellen und die künstlerische Tradition des Ortes widerspiegeln. Diese handwerklichen Details sind noch heute sichtbar und zeigen, wie Kunsthandwerk und Religion hier miteinander verbunden sind.
Das Gebäude liegt in der Altstadt von Kashan und ist zu Fuß erreichbar, wobei mehrere Ebenen unterschiedliche Raumtemperaturen bieten, je nachdem, wo Sie sich aufhalten. Der unterirdische Bereich ist kühl und bietet eine andere Erfahrung als die oberen Bereiche, daher lohnt sich das vollständige Erkunden der Anlage.
Das Gebäude enthält zwei Mihrabs, wobei eine ursprüngliche Version aufgrund einer fehlerhaften Ausrichtung bewusst zerstört wurde und während der Herrschaft von Shah Tahmasp I. durch eine neue ersetzt wurde. Diese Veränderung zeigt, wie spätere Generationen das Gebäude anpassten, um es ihren Anforderungen zu entsprechen.
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