Gur-e Dokhtar, Achämenidisches Grabmal im Landkreis Dashtestan, Iran.
Gur-e Dokhtar ist ein rechteckiges Grabmal aus Stein in der Provinz Dashtestan mit steilen Außenwänden und präzise geschnittenen Blöcken. Das Innere verfügt über einen zentralen Bestattungsraum mit einer kleinen Wasserstelle und Nischen an den Wänden.
Das Grabmal stammt aus dem 5. Jahrhundert vor Christus und gehört zur Achaemeniden-Periode der persischen Geschichte. Belgische Archäologen entdeckten es in der Nähe von anderen antiken Strukturen aus späteren Sassaniden-Zeiten.
Die Grabkammer zeigt persische Handwerkstradition durch ihre Steinbauweise mit Metallverbindungen statt Mörtel. Diese Konstruktionstechnik war typisch für solche Bauten in der Antike.
Das Grabmal ist eine kleine Steinstruktur, daher ist bei der Erkundung des engen Bestattungsraums Vorsicht geboten. Besucher sollten langsam vorgehen und auf die niedrigen Nischen und die kleine Wasserfläche im Inneren achten.
Die gesamte Struktur besteht aus nur zweiundzwanzig Steinblöcken, was zeigt, wie präzise die antiken Handwerker arbeiten mussten. Trotz ihrer minimalen Anzahl bilden diese Blöcke ein langlebiges Bauwerk, das Jahrtausende überdauert hat.
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