Hallormsstaðaskógur, Nationalwald in Ostisland
Hallormsstaðaskógur ist ein Staatswald in Ostisland, der sich über 740 Hektar erstreckt und einheimische Birkenbäume sowie viele andere Baumarten aus aller Welt beherbergt. Ein Netzwerk von 40 Kilometern markierten Wanderwegen führt durch die verschiedenen Waldgebiete.
Der Wald erhielt 1905 den Status eines geschützten Waldes und war damit die erste nationale Walddesignation in Island. Dies folgte auf Jahrhunderte der Entwaldung, die während der Wikingerzeit begonnen hatte.
Der Wald wird jeden Juni mit Festen gefeiert, bei denen lokale Bauern traditionelle isländische Gerichte zubereiten und Besucher Musik und Wettkämpfe genießen. Diese Veranstaltungen zeigen, wie wichtig der Wald für die Gemeinde ist und wie Menschen sich hier zusammenfinden.
Zwei Campingplätze, Atlavík und Höfðavík, bieten Unterkunftsmöglichkeiten im Wald, wobei Höfðavík zusätzliche Dienstleistungen für Besucher anbietet. Die markierten Wege ermöglichen es Besuchern, den Wald auf organisierte Weise zu erkunden.
Der Wald enthält einen Arboretum mit 85 verschiedenen Baumarten, die von 600 Standorten auf der ganzen Welt gesammelt wurden. Diese Sammlung macht ihn zu einem wichtigen Zentrum für botanische Forschung und Bildung in Island.
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