Eyjafjörður, Arktischer Fjord in der Nordostregion, Island
Eyjafjörður ist ein arktischer Fjord, der sich über etwa 60 Kilometer von Norden nach Süden erstreckt und an seiner breitesten Stelle etwa 15 Kilometer breit ist. Das Gewässer wird von mehreren Siedlungen gesäumt, wobei Akureyri die größte Stadt und Verwaltungszentrum der gesamten Gegend darstellt.
Das Gebiet wurde im Mittelalter besiedelt und entwickelte sich später zu einem wichtigen Fischereizentrum, besonders im 20. Jahrhundert. In dieser Zeit beschäftigte eine riesige Heringsfabrik auf der Insel Hjalteyri tausende Menschen aus der ganzen Region.
Das Haus der Hákarla-Jörundar Museum auf der Insel Hrísey zeigt traditionelle Methoden der isländischen Haifischfischerei in einem Gebäude aus dem Jahr 1886. Die Ausstellung dokumentiert eine einzigartige lokale Praxis, die für die Region lange Zeit wirtschaftlich wichtig war.
Die beste Zeit zum Erkunden ist im Sommer, wenn die Wege zugänglich sind und das Licht länger bleibt. Viele Besucher nutzen Akureyri als Ausgangspunkt für Fahrten auf dem Fjord oder zu den Inseln.
Unter dem Wasser des Fjords gibt es Strýtan, ein geothermales Gebiet mit heißen Quellen, die trinbares Süßwasser aus dem Meeresboden aufströmen lässt. Kegelnförmige Strukturen ragen dort 50 Meter in die Höhe und zeigen die unterirdische vulkanische Aktivität der Region.
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