Seyðisfjörður, Hafenstadt im Osten Islands
Seyðisfjörður ist ein Hafenstädtchen an der östlichen Küste Islands, das zwischen zwei Bergen in einem tiefen Fjord liegt. Die Siedlung erstreckt sich entlang des südlichen Ufers und wird von den umliegenden Gipfeln wie natürlichen Wänden umrahmt.
Norwegische Fischer gründeten die Siedlung 1848 und errichteten Holzgebäude, die bis heute im Zentrum stehen. Der Hafen wurde später zu einem wichtigen Anlaufpunkt für den Schiffsverkehr und prägt die Geschichte des Ortes bis zur Gegenwart.
Das jährliche LungA-Kunstfest im Juli zieht junge Künstler an, die Workshops, Ausstellungen und Aufführungen in den Straßen anbieten. Besucher können sich während dieser Zeit in eine kreative Atmosphäre eintauchen, die das ganze Jahr über spürbar bleibt.
Der MS Norröna Fährhafen verbindet die Stadt regelmäßig mit Dänemark und den Färöern für Fahrzeuge und Passagiere. Besucher sollten beachten, dass die Anfahrt über eine enge Straße führt und das Wetter in dieser Region schnell wechseln kann.
Der Ort beherbergt Islands erste Hochspannungs-Wechselstromanlage, die 1913 zur Straßenbeleuchtung und Stromversorgung erbaut wurde. Dieses frühe Energiesystem war bahnbrechend für Island und zeigt den Pioniergeist der Siedlung.
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