Verona, Antike römische Stadt in Venetien, Italien
Verona ist eine Stadt am Fluss Adige im Norden Italiens, die sich über beide Flussufer erstreckt und von mittelalterlichen Mauern umgeben ist. Das historische Zentrum zeigt römische Bögen, romanische Kirchen, gotische Paläste und ein großes römisches Amphitheater, das das Stadtbild prägt.
Der Ort wurde 550 vor Christus gegründet und später zur römischen Kolonie umgewandelt, wodurch er zu einem bedeutenden Handelspunkt zwischen Nordeuropa und dem Mittelmeerraum wurde. Im Mittelalter erlebte die Stadt unter der Familie della Scala ihre Blütezeit und entwickelte sich zu einem wichtigen politischen Zentrum der Region.
Die Arena aus dem ersten Jahrhundert beherbergt weiterhin Opern, Konzerte und Theateraufführungen, die im Sommer tausende Besucher aus aller Welt anziehen. In den engen Gassen rund um die Piazza delle Erbe verkaufen Händler seit Jahrhunderten Waren auf dem täglichen Markt, der das Zentrum belebt.
Der Hauptbahnhof bietet Direktverbindungen zu Mailand, Venedig und München, während lokale Busse alle Stadtteile im Ballungsgebiet erreichen. Das Zentrum lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da viele Straßen für Fußgänger reserviert sind und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten nahe beieinander liegen.
Die Stadt trägt zwei nationale militärische Auszeichnungen für ihren Widerstand während des Zweiten Weltkriegs: die Goldmedaille für zivilen Mut und die Goldmedaille für militärischen Mut. Ein weiteres besonderes Detail ist das Grab von Juliet, das in einem ehemaligen Kloster liegt und von Besuchern aufgesucht wird, die der Legende folgen.
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