Udine, Regionale Hauptstadt in Friaul-Julisch Venetien, Italien
Udine ist eine Regionalhauptstadt in Friaul-Julisch Venetien zwischen der adriatischen Ebene und den Voralpen. Das historische Zentrum liegt rund um einen Hügel mit einer Burg, während die neueren Viertel sich in die flache Umgebung erstrecken.
Im Jahr 983 übergab Kaiser Otto II die Burg an die Patriarchen von Aquileia, die hier jahrhundertelang regierten. Ab 1420 gehörte die Stadt zur Republik Venedig und behielt diese Verbindung bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.
Der Stadtplatz Piazza della Libertà zeigt venezianische Architektur mit Säulengängen und einem Uhrenturm, während die Bewohner hier zum Kaffee zusammenkommen. In den umliegenden Straßen sprechen viele Einheimische Friulanisch, eine eigene romanische Sprache, die man auf Schildern und in Gesprächen hört.
Die Bahnstation liegt südöstlich des Zentrums und verbindet Reisende mit Venedig, Triest und Wien über mehrere tägliche Zugverbindungen. Das historische Viertel lässt sich zu Fuß erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen nah beieinander.
In der Burg befindet sich einer der ältesten Parlamentssäle Europas aus dem 16. Jahrhundert, in dem einst die venezianischen Vertreter tagten. Die Stadt trägt den Spitznamen „città del Tiepolo
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