Ancona, Hafenstadt in der Region Marken, Italien
Zwischen Monte Conero, Monte Astagno und Monte Guasco erstreckt sich Ancona entlang der Adriaküste mit einem ellenbogenförmigen Naturhafen.
Griechische Siedler aus Syrakus gründeten die Stadt im Jahr 387 vor Christus und benannten sie nach der gebogenen Form ihres Vorgebirges. Über die Jahrhunderte entwickelte sich der Ort zu einem wichtigen Hafen unter römischer, byzantinischer und päpstlicher Herrschaft.
Der Dom San Ciriaco vereint romanische und byzantinische Architekturelemente mit einer zwölfseitigen Kuppel auf dem Monte Guasco über dem Hafen.
Die Bahnstation im Zentrum bietet regelmäßige Verbindungen zu anderen italienischen Städten und der Hafen bedient Fährlinien nach Kroatien, Griechenland und Albanien. Wer die Altstadt erkunden möchte, findet viele Gassen und Treppen, die vom Ufer hinauf zu den Hügeln führen.
Am Hafeneingang steht ein römischer Triumphbogen aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus, den Kaiser Trajan errichten ließ. Das Bauwerk gilt als der einzige vollständig erhaltene römische Ehrenbogen entlang der italienischen Adriaküste.
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