Bari, Hafenstadt in Apulien, Italien.
Bari liegt an der Adria und besteht aus einer historischen Halbinsel mit engen Straßen sowie aus einem modernen Stadtgebiet, das sich zwischen zwei Häfen ausdehnt. Die Altstadt ist von Stadtmauern umgeben, während sich hinter dem Hafengebiet breite Alleen und rechteckige Plätze durch die neueren Viertel ziehen.
Die Stadt entstand in römischer Zeit als Handelshafen und entwickelte sich im zweiten Jahrhundert nach dem Bau der Via Traiana zu einem bedeutenden Knotenpunkt am Mittelmeer. Später übernahmen byzantinische und normannische Herrscher die Kontrolle und prägten die Architektur des mittelalterlichen Zentrums, das heute noch erhalten ist.
Bewohner versammeln sich vor dem historischen Viertel auf kleinen Plätzen, wo sie Espresso trinken und den Tag in langen Gesprächen verbringen. In den engen Gassen hängen Bewohner oft Wäsche zwischen den Balkonen und gestalten dadurch eine alltägliche Szene städtischen Lebens, die Besucher beobachten können.
Die Stadt erreicht man über den internationalen Flughafen oder den Hauptbahnhof, der Verbindungen zu vielen Orten in Italien und entlang der Adriaküste bietet. Das historische Viertel lässt sich gut zu Fuß erkunden, während die neueren Stadtteile über Buslinien erreichbar sind, die häufig verkehren.
In den Straßen der Altstadt bereiten Frauen täglich frische Orecchiette-Pasta an Holztischen zu und verkaufen sie an Passanten, die diese Tradition seit Generationen beobachten können. Unter der Erde verlaufen römische Fundamente und mittelalterliche Gänge, die bei Führungen zugänglich sind und eine verborgene Ebene der Stadtgeschichte zeigen.
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