Cuneo, Provinzhauptstadt im Piemont, Italien
Cuneo ist eine Provinzhauptstadt in Piemont zwischen den Flüssen Stura und Gesso auf 534 Metern Höhe. Die Straßen bilden ein regelmäßiges Muster mit breiten Arkadengängen, die den Stadtkern durchziehen.
Im Jahr 1198 gründeten Bewohner die Stadt und erklärten ihre Unabhängigkeit von den regionalen Machthabern. 1259 verbündeten sie sich mit Karl I. von Anjou zum Schutz vor den benachbarten Herrschaften.
Der Name leitet sich vom italienischen Wort für Keil ab und beschreibt die dreieckige Lage zwischen zwei Flüssen. In den Arkadengängen entlang der Hauptstraßen findet man Geschäfte und Cafés, die besonders abends belebt sind.
Die Arkadengänge schützen vor Regen und verbinden die wichtigsten Plätze und Einkaufsviertel miteinander. Das Zentrum lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Straßen breit und eben angelegt sind.
In den örtlichen Konditoreien werden Cuneesi al rhum hergestellt, kleine Baiser-Pralinen mit Rum-Cremefüllung. Diese Spezialität folgt Rezepturen aus dem 19. Jahrhundert und ist typisch für die Stadt.
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