Acquasparta, italienische Gemeinde
Acquasparta ist eine Kleinstadt in der Provinz Terni in Umbrien, die auf sanften Hügeln im Herzen Mittelitaliens liegt. Die Altstadt besteht aus engen, gepflasterten Gassen zwischen Steinhäusern, einem zentralen Platz und einem gut erhaltenen Palazzo aus dem 16. Jahrhundert, dem Palazzo Cesi.
Das Gebiet um Acquasparta war bereits in der Antike bewohnt, wie die nahe gelegenen Ruinen der römischen Stadt Carsulae belegen. Im 16. Jahrhundert gelangte der Ort unter den Einfluss der Familie Cesi, die den markanten Palazzo erbauen ließ und das städtische Erscheinungsbild bis heute prägte.
Der Name Acquasparta leitet sich vom lateinischen Begriff für Wasser ab und erinnert an die Quellen, die den Ort seit jeher prägten. Noch heute findet man alte Brunnen und Wasserbecken im Ortsbild, die von dieser engen Verbindung zum Wasser zeugen.
Der Ortskern lässt sich gut zu Fuß erkunden, wobei das Kopfsteinpflaster festes Schuhwerk empfiehlt. In den umliegenden Feldern und Wäldern gibt es Wanderwege, die am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden begangen werden.
Federico Cesi, der Gründer der Accademia dei Lincei, einer der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt, nutzte den Palazzo in Acquasparta als einen seiner bevorzugten Aufenthaltsorte. Galileo Galilei soll ihn dort besucht haben, was den Ort mit den Anfängen der modernen Wissenschaft verbindet.
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